Viktoria und ihr Husar

Regie:
Richard Oswald
Autor:
Fritz Friedmann-Frederich
Vorlage:
„Viktória“, 1930, Opt,
Autor Vorlage:
Musik: Ábrahám Pál Libretto: Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda,
Land: D
Jahr: 1931
Länge: 95 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Ungarn August 1914. Husaren-Rittmeister Ivan Petrovich (Stefan Koltay) muß an die Ostfront. Zu Hause wartet Friedel Schuster (Gräfin Viktoria) jahrelang auf ihn. Petrovich gerät in russische Gefangenschaft und wird konterrevolutionärer Umtriebe verdächtigt. Sein Wächter lässt ihn heimlich frei. Schuster forscht über den US-Botschafter Michael Bohnen (John Cunlight) vergeblich nach ihm. Sie heiratet ihn. Bohnen und sie kommen an die Botschaft in Peking. Auch Petrovich ist nach Peking geflohen und wendet sich als Rittmeister (Csáky) an Bohnen, um wieder nach Ungarn zu gelangen. Der engagiert ihn zunächst und reist mit ihm nach Petrograd. Schuster erkennt ihn – und auch Bohnen erfährt bald, wer Petrovich ist. Die Sowjets wollen seine Auslieferung. Petrovich stellt sich ihnen. Schuster, von Bohnen freigegeben, reist nach Ungarn. Unerwartet kommt Petrovich aus der Sowjetunion zurück. Die beiden sind zusammen.

Nach dem ungarischen Großerfolg 1930 holte man die Operette im Sommer 1931 nach Berlin, und im August 1931 schon begann man mit diesem Film. Eine filmische Umformung gab es nur in matten Ansätzen etwas bewegter Kamera – sonst ist man sehr nah am Theater. Aber die Musiknummern des Stückes wirken stets.

Mit Willi Stettner (Graf Ferry), Else Elster (O Lia San), Gretl Theimer (Riquette), Ernst Verebes (Janczi).

Lieder: „Da sag’ ich sehr gern: Igen!“, „Du bist mein Glück, mein einziges Glück“, „Ja so ein Mädel, ungarisches Mädel“, „Mausi, süß warst du heute Nacht“, „Pardon Madame, ich bin verliebt“, „Reich’ mir zum Abschied noch einmal die Hände“, „Ungarland! Donauland!“ Musik: Ábrahám Pál, Texte: Fritz Löhner-Beda, Alfred Grünwald.

Hungary, August 1914. Hussar cavalry captain Ivan Petrovich (Stefan Koltay) must go to the Eastern Front. At home, Friedel Schuster (Countess Viktoria) waits for him for years. Petrovich is taken prisoner by the Russians and suspected of counter-revolutionary activities. His guard secretly releases him. Schuster searches for him in vain through US Ambassador Michael Bohnen (John Cunlight). She marries him. Bohnen and she arrive at the embassy in Beijing. Petrovich has also fled to Beijing and, as a cavalry captain (Csáky), turns to Bohnen to help him return to Hungary. He initially hires him and travels with him to Petrograd. Schuster recognises him – and Bohnen soon finds out who Petrovich is. The Soviets want him extradited. Petrovich turns himself in. Schuster, released by Bohnen, travels to Hungary. Unexpectedly, Petrovich returns from the Soviet Union. The two are together.

After its great success in Hungary in 1930, the operetta was brought to Berlin in the summer of 1931, and in August 1931 work began on this film. There was only a slight cinematic transformation in the form of a slightly more mobile camera – otherwise it is very close to the theatre. But the musical numbers in the play always work.

 

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