Stradivari
Jahr: 1935
Länge: 94 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß
Budapest 1914. Im Hotel Margareteninsel feiert Gustav Fröhlich (Oberleutnant Sandor Teleki) seinen Sieg im Pferdesport. Er spielt hinreißend auf der Geige. Tags darauf erbt er eine alte Geige von einem Onkel – es ist die Stradivari ‚Beatrice‘, die Veit Harlan (Antonio Stradivari) 1673 seiner Liebe Hedda Björnson (Beatrice Amati) gewidmet und dann verflucht hatte, als Björnson nicht die seine wurde. Um die Geigenlehrerin Sybille Schmitz (Maria Belloni) heiraten zu können, nimmt Fröhlich den Abschied. Schmitz hat gelesen, die Geige bringe allen Unglück. Als das Paar nach Mailand reisen will, trennt der Weltkrieg sie – Fröhlich geht zum Militär. Schmitz findet in Mailand in dem Arzt Albrecht Schoenhals (Dr. Pietro Rossi) einen Verehrer. Doch Fröhlich gerät in italienische Gefangenschaft; Schoenhals behandelt ihn, erhält die Geige – und Schoenhals bringt das Paar wieder zusammen.
Der romantische Gedanke, daß Schicksale – und Jahrhunderte – durch eine Geige verbunden sind, trägt den Film. Fröhlich ist perfekt als Musteroffizier, Schmitz trägt ein wenig Leiden stets im Gesicht und das alte Budapest lässt Österreich-Ungarn wieder erstehn – gone with the wind.
Mit Harald Paulsen (Imre Berczy, Maler), Hilde Krüger (Irene Kardos, seine Braut), Hans Leibelt (Geigenprofessor Höfer), Aribert Wäscher (Carnetti, Impresario).
Lieder: „Mein schönes Fräulein, darf ich sie begleiten?“, Musik: Alois Melichar, Text: Klaus M. Richter, „Sagt dir denn nicht das kleine Lied?“, Musik: Balázs Árpád, Text: Ernst Marischka.
Budapest 1914: Gustav Fröhlich (Lieutenant Sandor Teleki) celebrates his equestrian victory at the Hotel Margareteninsel. He plays the violin in a ravishing manner. The next day he inherits an old violin from an uncle – it is the Stradivarius “Beatrice”, which Veit Harlan (Antonio Stradivari) dedicated to his love Hedda Björnson (Beatrice Amati) in 1673 and then cursed when Björnson did not become his. In order to be able to marry the violin teacher Sybille Schmitz (Maria Belloni), Fröhlich takes his leave. Schmitz has read that the violin brings bad luck to everyone. As the couple are about to travel to Milan, the world war separates them – Fröhlich joins the army. In Milan, Schmitz finds an admirer in the medical doctor Albrecht Schoenhals (Dr Pietro Rossi). But Fröhlich is taken prisoner in Italy; Schoenhals treats him, receives the violin – and Schoenhals brings the couple back together.
The romantic idea that destinies – and centuries – are linked by a violin carries the film. Fröhlich is perfect as the model officer, Schmitz always wears a little suffering on her face and the old Budapest brings Austria-Hungary back to life – gone with the wind.