Solang noch untern Linden
Jahr: 1958
Länge: 94 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß
Berlin 1899. Der junge Musiker René Kollo (Walter Kollo) sucht eine Unterkunft; Karin Hübner hilft ihm – er wohnt nun im selben Hause wie sie. Er verliebt sich in sie, doch sie zieht aus Berlin weg. Kollo lernt Wolfgang Gruner (Hermann Frey) kennen, der ihm als Textdichter gute Dienste leistet. Kollo hat Erfolg. Er schreibt Operetten. In der nationalsozialistischen Zeit nimmt er sich zurück, ist aber noch aktiv.
Die Familie Kollo versuchte mit vielen Dokumentaraufnahmen und einigen Spielszenen ein Tableau für Walter Kollo zu schaffen. Aus Mangel an Geld, Schwung und Einfällen dominiert die Blässe: die Dokumentaraufnahmen ab 1904 sind nicht hergerichtet, die Spielszenen in Pappmaché-Kulisse wie TV-Auftritte im Wohnzimmer. Keine Jahreszahlen, nichts wirklich konkret Persönliches. Man betrachte lieber „Leichte Muse“, 1940.
Mit Edith Schollwer (Rieke), Bruno Fritz (Robert Steidl), Marguerite Kollo (Marie Kollo), Joachim Röcker (Heinrich Zille)
Lieder: “Uff’n Hängeboden“, „Donnerwetter! Tadellos!“, „Das war sein Milieu“, „Da sang der kleine Finkenhahn“, „Immer an der Wand lang“, „Der Feger mit dem Besen“, „Komm, hilf mir mal die Rolle dreh’n“, „Det Scheenste sind die Beenekens“, „Pauline geht Tanzen“, „Bist du erstmal dreißig“, „Ich dacht mir das gerade so fein“, „Machen wir zusammen eine Firma auf“, „Na, das macht doch der Freundschaft kein Loch“, „Unter’n Linden“, „Wenn zwei Hochzeit machen“, „Max, du hast das Schieben raus“, „Denn es kann ja nicht immer so sein“, „Es blüht eine uralte Linde“, „Solang‘ noch Unter’n Linden“, „Heimat, Du Inbegriff der Liebe“, „Nichts dauert ewig“, Musik: Walter Kollo
Berlin, 1899. The young musician René Kollo (Walter Kollo) is looking for a place to stay; Karin Hübner helps him – he now lives in the same house as she does. He falls in love with her, but she moves away from Berlin. Kollo meets Wolfgang Gruner (Hermann Frey), who proves a great help to him as a lyricist. Kollo finds success. He writes operettas. During the Nazi era, he takes a back seat but remains active.
The Kollo family attempted to create a tableau for Walter Kollo using numerous documentary recordings and a few dramatised scenes. Due to a lack of money, momentum and ideas, the result is rather lacklustre: the documentary footage from 1904 onwards is in poor condition, and the dramatised scenes are set against papier-mâché backdrops, like TV appearances in a living room. No dates, nothing truly personal. One would do better to watch ‘Leichte Muse’, 1940.