Peer Gynt

Regie:
Fritz Wendhausen
Autor:
Josef Stolzing-Czerny
Richard Billinger
Fritz Reck-Malleczewen
Vorlage:
"Peer Gynt", 1876, St
Autor Vorlage:
Henrik Ibsen
Land: D
Jahr: 1934
Länge: 116 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Norwegen. Hans Albers (Peer Gynt), liebt seine Mutter Lucie Höflich (Aaase) und lässt den Gümenhof verfallen. Ellen Frank (Ingrid), die er nicht wollte, heiratet; dabei lernt er Marieluise Claudius (Solveig) kennen, die Zeugin des Todes seiner Mutter wird. Doch er verlässt sie, taucht im Auftrag von Olga Techowa (Baronin Aga) und Otto Wernicke (Mr. Parker) nach Gold. Mit ihnen gründet er die internationale Handelsgesellschaft „Peer Gynt Company“, gründet in Afrika Städte und fördert Kupfer und bringt alles schließlich mehrheitlich in seinen Besitz. Vor aufständischen Arabern flieht er wieder in seine norwegische Heimat und zu Claudius.

Film ist konkreter als Literatur. So wird der literarisch umstrittene Peer Gynt zu Hans Albers, der hier einen nicht endenwollenden Strom von Aha-Erlebnissen hat – ohne Konsequenz. Nur selten wird das Triviale zugunsten des Poetischen verlassen und jeder wird froh sein, nach der Heimkehr des Helden dessen Egozentrik endlich zu entraten.

Mit Lizzi Waldmüller (Tatjana), Zehr Achmed (Anitra), Richard Revy (Olaf Gunarson).

Lieder: „Was die Vögel in die Ferne zieht“, „Ich liebe Dich in Zeit und Ewigkeit“, Musik: Giuseppe Becce, Text: Hedy Knorr

Norway. Hans Albers (Peer Gynt) loves his mother Lucie Höflich (Aaase) and lets the Gümenhof fall into disrepair. Ellen Frank (Ingrid), whom he did not want, marries; he meets Marieluise Claudius (Solveig), who witnesses his mother’s death. But he leaves her and dives for gold on behalf of Olga Techowa (Baroness Aga) and Otto Wernicke (Mr Parker). Together with them, he founds the international trading company ‘Peer Gynt Company’, establishes towns and mines copper in Africa and eventually acquires majority ownership of everything. He flees from rebellious Arabs back to his Norwegian homeland and to Claudius.

Film is more concretised than literature. Thus the literarily controversial Peer Gynt becomes Hans Albers, who has a never-ending stream of eye-opening experiences here – without consequence. Only rarely is the trivial abandoned in favour of the poetic and everyone will be glad to finally escape the hero’s egocentricity after his return home.

 

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