Nach einer wahren Geschichte

Originaltitel:
D'après une histoire vraie
Regie:
Roman Polanski
Autor:
Olivier Assayas
Roman Polanski
Vorlage:
"D'après une histoire vraie", 2015, R
Autor Vorlage:
Delphine de Vigan
Land: F
Jahr: 2017
Länge: 97 min.
Format: 2,35 : 1
in Farbe

Paris. Bei einer Signierstunde für ihren Erfolgsroman „Le masque“ lernt die ausgepowerte Emmanuelle Seigner (Delphine Dayrieux) eine jüngere Journalistin kennen, Eva Green (Elle), die Ghost-Writing für Autobiographien betreibt und sie drängt, statt erfundener Geschichten das „verborgene Buch“ in ihr zu schreiben. Nach einigen Tagen auf dem Land bei ihrem Freund Vincent Perez (Francois), der für drei Wochen nach USA fliegt, sieht sie Green wieder, die nicht weit von ihr wohnt und, da sie ihre Wohnung räumen muß, bei ihr einzieht. Green macht sich für sie unentbehrlich – manchmal zu unentbehrlich. Es kommt zum Streit, doch Seigner stürzt die Treppe hinab und bricht das Bein. Green bleibt, und da Perez länger wegbleibt, zieht sie mit Seigner in dessen Cottage auf dem Land. Nun will Seigner heimlich über Green schreiben, die ihr Lügengeschichten auftischt. Das Verhältnis zwischen beiden wird immer gespannter. Aus Furcht vor Vergiftung flieht Seigner nachts aus dem Haus; sie landet ohnmächtig im Strassengraben. Der zurückgekehrte Perez sagt, er habe nie mit Green telefoniert, ihre Lektorin beglückwünscht sie zu ihrem neuen Manuskript, das sie nicht geschrieben hat. Bei einer erneuten Signierstunde auf der Buchmesse vermischt ihr Bild sich mit dem von Green.

 

Man hat das Gefühl, Polanski habe zu dem Film keine Lust gehabt. Der Film plätschert akzentfrei vor sich hin, ist von Beginn an nicht glaubhaft und lässt den Betrachter kalt. Obwohl der Roman gelobt wird und man am Schluss erkennt, dass in diesem Stoff viel steckt: es teilt sich nichts mit.

Mit Josée Dayan (Karina), Camille Chamoux (Oriane), Brigitte Rouan (Die Dokumentar-Interviewerin).

Paris. At a signing session for her successful novel „Le masque“, the exhausted Emmanuelle Seigner (Delphine Dayrieux) meets a younger journalist, Eva Green (Elle), who does ghost-writing for autobiographies and urges her to write the „hidden book“ inside her instead of made-up stories. After a few days in the countryside with her boyfriend Vincent Perez (Francois), who is flying to the USA for three weeks, she sees Green again, who lives not far from her and, as she has to vacate her flat, moves in with her. Green makes herself indispensable for her – sometimes too indispensable. A fight breaks out, but Seigner falls down the stairs and breaks her leg. Green stays, and since Perez will be away longer, she moves with Seigner to his cottage in the country. Now Seigner wants to write secretly about Green, who tells her tall tales. The relationship between the two becomes increasingly tense. For fear of being poisoned, Seigner flees the house at night; she ends up unconscious in a ditch. Perez, who has returned, says he has never spoken to Green on the phone; her editor congratulates her on her new manuscript, which she has not written. At another signing at the book fair, her image mixes with Green’s.

 

One has the feeling that Polanski did not feel like making the film. The film splashes along without accent, is not believable from the beginning and leaves the viewer cold. Although the novel is praised and one realises at the end that there is a lot in this material: nothing is communicated.

 

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