Mary Poppins Rückkehr

Originaltitel:
Mary Poppins Returns
Regie:
Rob Marshall
Autor:
David Magee
Rob Marshall
John DeLuca
Land: USA
Jahr: 2018
Länge: 125 min.
Format: 2,35 : 1
in Farbe

London, in der Depressionszeit. Ben Wishaw (Michael Banks), verwitwet, wohnt mit seinen Kindern in der Cherry-Tree Lane. Die Bank, bei der er arbeitet, will ihr Darlehen zurück, er aber hofft darauf, die Anteilsscheine an der Bank zu finden, die ihm sein Vater vererbt hat. Beim Drachensteigen holt Sohn Joel Dawson (Georgie) das legendäre Kindermädchen Emily Blunt (Mary Poppins) herab, die sofort die Ordnung im Haus übernimmt, das die Bank zu versteigern droht. Am Freitag, dem Zahlungstermin, packt die Familie ihre Koffer. Da entdeckt man die Anteilsscheine auf den Drachen geklebt. Colin Firth (William Weatherall Wilkins), ihr Widersacher in der Bank, will die Scheine nicht anerkennen, aber sein alter Onkel Dick van Dyke (Mr. Dawes jr.) erscheint auf der Bildfläche und enthebt ihn aller Ämter. Blunt kann die Familie wieder verlassen.

„Mary Poppins“ war der letzte Großerfolg, den Walt Disney noch persönlich miterlebt hat – damals galt der Film als eine Wiederbelebung des Musical-Genres. Obwohl kein runder Film, war seine Thematik erkennbar und seine Ausführung in vielen Details originell. „Mary Poppins Rückkehr“, soweit erkennbar nicht mehr auf eine konkrete Vorlage von Travers basiert, hat keine Thematik mehr und bemüht sich um äußerliche Abwandlung der alten Formeln. Per se schließt das Originalität aus. An der Besetzung liegt das nicht, Emily Blunt spielt gut, sondern an Script und Regie, und ein Musical Jahrmarkt benötigt einen Score mit Ohrwürmern, und auch an denen fehlt es. In die Fußstapfen der alten zu treten ist nichts für Leichtgewichte.

Mit Lin-Manuel Miranda (Jack), Emily Mortimer (Jane Banks), Pixie Davis (Annabel Banks), Julie Walters (Ellen), Jeremy Swift (Gooding), Angela Lansbury (Ballonverkäuferin).

Lieder:  „Unter Londons schönem Himmelszelt“, „Stellt Euch das nur mal vor“, „Royal Doulton Music Hall“, „Der Einband kann täuschend sein“, „Kopfunter“, „Leery Song“, „Sofort geht die Reise los“, Musik: Marc Shaiman, Scott Wittman, Texte: Nina Schneider.

London, in the Depression period. Ben Wishaw (Michael Banks), widowed, lives with his children in Cherry-Tree Lane. The bank he works for wants its loan back, but he hopes to find the shares in the bank his father left him. While flying a kite, son Joel Dawson (Georgie) brings down the legendary nanny Emily Blunt (Mary Poppins), who immediately takes over order in the house, which the bank threatens to auction off. On Friday, the payment date, the family packs their bags. That’s when they discover the share certificates glued to the kite. Colin Firth (William Weatherall Wilkins), their adversary in the bank, doesn’t want to recognise the certificates, but his old uncle Dick van Dyke (Mr Dawes Jr.) appears on the scene and relieves him of all duties. Blunt can leave the family again.

„Mary Poppins“ was the last big success that Walt Disney personally witnessed – back then the film was considered a revival of the musical genre. Although not a round movie, its theme was recognizable and its execution was original in many details. „Mary Poppin’s Returns“, which seems not to be based on an actual Travers story,  no longer has a theme and strives for an external modification of the old formulas. Per se, this excludes originality. It’s not because of the cast, Emily Blunt plays well, but because of script and direction, and a musical fair needs a score with catchy tunes, and those are also missing. To follow in the footsteps of the old ones is not for lightweight.

 

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