Ich hab mich so an dich gewöhnt
Aldo von Pinelli
Jahr: 1952
Länge: 94 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß
Lugano. Inge Egger (Annelie Dahn), Faktotum bei Komponist Robert Lindner (Claus Werden), wird von ihrer Zwillingsschwester Inge Egger (Christa Dahn) dringend nach Hamburg bestellt, um sie vor einer arrangierten Ehe mit O.W. Fischer (Dr. Peter Heider) zu bewahren. Sie kommt zu spät, tauscht aber die Rollen mit ihr. Während Lindner in Lugano die Schwester als Ersatz bekommt, wird Fischer für eine Scheidung weichgeknetet. Die gelingt. Am Ende sind beide Schwestern verheiratet – mit Fischer und Lindner.
Gut besetzter Trivialfim. Aber auch ein O.W. Fischer kann sein Charakterkaliber hier nicht ausfahren. Alles bleibt brav, in besseren Kreisen und nur Annie Rosar fällt als Frau Künzli aus Winthertur auf, die, zeitweilig mit einem Schweizer verheiratet, mit Talent das schweizerische Idiom meistert.
Mit Adrienne Gessner (Helene Meyer), Karl Ehrmann (Justizrat Meyer), Egon von Jordan (Dr. Kunz), Nadja Tiller (Dolly).
Lieder: „Ich hab mich so an Dich gewöhnt“, Text und Musik: Fritz Rotter, Heino Gaze; „Erzähl mir keine Märchen“, Text: Hans Fritz Beckmann Musik: Ludwig Schmidseder
Lugano. Inge Egger (Annelie Dahn), factotum to composer Robert Lindner (Claus Werden), is urgently summoned to Hamburg by her twin sister Inge Egger (Christa Dahn) to save her from an arranged marriage to O.W. Fischer (Dr. Peter Heider). She arrives too late, but swaps roles with her. While Lindner gets the sister as a replacement in Lugano, Fischer is persuaded to agree to a divorce. It works. In the end, both sisters are married – to Fischer and Lindner.
A well-cast trivial film. But even O.W. Fischer cannot show off his character calibre here. Everything remains well-behaved, in better circles, and only Annie Rosar stands out as Mrs Künzli from Winthertur, who – temporarily married to a Swiss man – masters the Swiss idiom with talent.