Frau2 sucht Happyend

Regie:
Edward Berger
Autor:
Edward Berger
Kevin Wotschke
Vorlage:
"Cheok Sob", 1997, DB
Autor Vorlage:
Myung Joo Cho
Yun-hyeon Yang
Land: BRD
Jahr: 2001
Länge: 93 min.
Format: 2,35 : 1
in Farbe

Berlin 2000. Der Radiomoderator Ben Becker (Gregor Reuther) trauert seiner Freundin, der Sängerin  Sabrina Setlur (Lea) nach, die ihn verlassen hat. Unabhängig davon ist Isabella Parkinson (Mai Winter) unglücklich in Nicolas von Wackerbarth (Nick Seifert) verliebt, den Freund ihrer Wohnungsgefährtin Nele Mueller-Stöfen (Anne Kampe). Sie hört einen von Becker gespielten Song, als sie mit dem Auto im Tunnel knapp einem schweren Unfall vor ihr entgeht. Sie chattet als „Frau2“ mit Becker („Happyend“), doch er entzieht sich einem Treffen. Er hat eine Affäre mit Catrin Strebeck (Lily Hartmann), seiner Kollegin.  Von Wackerbarth wird nach Rostock versetzt; Parkinson reist ihm vergeblich nach. Endlich löst sich der Bann zwischen ihr und Becker: die beiden treffen einander in Berlin und versuchen es miteinander.

„Cheob Sok“ kam noch vor „E-Mail für Dich“ in die Kinos und Bergers wenige Handlungselemente stammen daraus. Sein Film beschreibt Emotionen, recht allgemein, aber er transportiert sie nicht. Dazu benötigt es einen Bezug zu menschlichem Dasein, doch die blassen Figuren taugen nicht zur Identifikation. Der Ausgang ist ohnedies von vornherein klar. Und der verbissene Wille zu atmosphärisch dichten nächtlichen Berlinaufnahmen, reichlich ausgelebt, kann das nicht ersetzen.

Mit Michel Gwisdek (Theo Feldkamp, der verlassene Rundfunkhörer), Uwe Kockisch (Toni Kohlmann), Segej Moya (Phillip Dreesen), Karina Fallenstein (Frau Dreesen).

Berlin 2000. Radio presenter Ben Becker (Gregor Reuther) is mourning his girlfriend, singer Sabrina Setlur (Lea), who has left him. Independently of this, Isabella Parkinson (Mai Winter) is unhappily in love with Nicolas von Wackerbarth (Nick Seifert), the boyfriend of her flatmate Nele Mueller-Stöfen (Anne Kampe). She is listening to a song played by Becker when she narrowly escapes a serious accident in front of her in the car in the tunnel. She chats with Becker („Happyend“) as „Frau2“, but he evades a meeting. He has an affair with Catrin Strebeck (Lily Hartmann), his colleague.  Von Wackerbarth is transferred to Rostock; Parkinson travels after him in vain. Finally the spell between her and Becker is broken: the two meet in Berlin and try it out with each other.

„Cheob Sok“ was released before „E-Mail für Dich“ and Berger’s few plot elements come from it. His film describes emotions, quite generally, but it does not transport them. It needs a reference to human existence, but the pale figures are no good for identification. The outcome is clear from the start anyway. And the grim will to create atmospherically dense nocturnal Berlin shots, richly acted out, cannot replace this.

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