Die Tote von Beverly Hills

Regie:
Michael Pfleghar
Autor:
Peter Laregh
Hans-Jürgen Pohland
Michael Pfleghar
Vorlage:
"Die Tote von Beverly Hills", 1941, R
Autor Vorlage:
Curt Goetz
Land: BRD
Jahr: 1964
Länge: 106 min.
Format: 2,35 : 1
in Farbe

Graumans Chinesisches Theater, Los Angeles. Zur Premiere des Films „Die Tote von Beverly Hills“ werden Leute befragt. Der Film: Klausjürgen Wussow (C.G.) entdeckt auf einem Hügel bei Beverly Hills die Leiche der 17jährigen Heidelinde Weiss (Lu Sostlov); Detekti Wolfgang Neuss (Ben Blunt) sichert deren Tagebuch. Mit 14 hatte sie eine Affäre mit dem Opernsänger Peter Schütte (Olaf Swendka), der sich, von der Polizei gestellt, das Leben nimmt. Aufs Land geschickt zu ihrem Onkel, dem Pfarrer Herbert Weissbach (Gustav) verführt sie dort den Chorknaben Bruno Dietrich (Peter Delorme). Sie fliegt nach Los Angeles; heiratet ihre Reisebekanntschaft, den älteren Ernst Fritz Fürbringer (Prof. Rudolf Sostlov). Sie wird eine Attraktion der Gesellschaft, trifft Dietrich wieder, der nun Drehbücher für Warner Bros. schreibt und mit ihr eine Affäre beginnt, ferner den Maler Horst Frank (Steininger), der sich als der Untersuchungsrichter (Manning) im Falle Schütte entpuppt. Mit dem Vegas Body Builder Star Richard Allen (Cesare Giovanni) hat sie etwas, was dessen Bühnenpartnerinnen Alice und Ellen Kessler (Die Tiddy Sisters) schließlich dazu bringen, sie zu ermorden.

Film-Debut des damaligen Fernseh-Starregisseurs Pfleghar. Einfallsreich, originell, mit Sinn für die Goetzsche Satire gemacht; aber dennoch wird das Format eines sogar etwas überlangen Spielfilms nicht bewältigt: teilweise zerdehnt und langatmig und die Pointierung verliert sich.

Grauman’s Chinese Theatre, Los Angeles. People are interviewed at the premiere of the film „Die Tote von Beverly Hills“. The film: Klausjürgen Wussow (C.G.) discovers the body of 17-year-old Heidelinde Weiss (Lu Sostlov) on a hill near Beverly Hills; detective Wolfgang Neuss (Ben Blunt) secures her diary. At 14, she had an affair with opera singer Peter Schütte (Olaf Swendka), who, confronted by the police, takes his own life. Sent to the country to live with her uncle, the priest Herbert Weissbach (Gustav), she seduces the choirboy Bruno Dietrich (Peter Delorme). She flies to Los Angeles; marries her travel acquaintance, the older Ernst Fritz Fürbringer (Prof. Rudolf Sostlov). She becomes a social attraction, meets Dietrich again, who now writes screenplays for Warner Bros. and begins an affair with her, furthermore the painter Horst Frank (Steininger), who turns out to be the examining magistrate (Manning) in the Schütte case. She has a fling with Vegas body builder star Richard Allen (Cesare Giovanni), which eventually leads his stage partners Alice and Ellen Kessler (The Tiddy Sisters) to murder her.

Film debut of the then TV star director Pfleghar. Imaginative, original, made with a sense of Goetzian satire; but still fails to master the format of an even somewhat overlong feature film: stretched and lengthy in places, and the poignancy is lost.

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