Zusammen ist man weniger allein

Originaltitel:
Ensemble, c'est tout
Regie:
Claude Berri
Autor:
Claude Berri
Vorlage:
"Ensemble, c'est tout", 2004, R
Autor Vorlage:
Anna Gavalda
Land: F
Jahr: 2007
Länge: 94 min.
Format: 1,85 : 1
in Farbe

Paris. Audrey Toutou (Camille Vauque), 27, wohnt in einem Dienstmädchenzimmer und arbeitet als Putzfrau. Die Großmutter Francoise Bertin (Paulette) des jungen Kochs Guillaume Canet (Franck) hat einen Schenkelhalsbruch und kommt in Klinik und REHA, wo Canet sie jeden Montag besucht. Canet wohnt bei Laurent Stocker (Philibert Marquet de la Tubeli?re), einem jungen Aristokraten, im selben Haus wie Toutou. Toutou lädt Stocker eines abends unvermittelt zum Abendessen in ihr Zimmer – und Stocker nimmt sie kurz darauf auf, um sich bei einer schweren Grippe um sie zu kümmern. Canet sieht das nicht gern, aber als Stocker über Weihnachten zur Familie fährt, kommen die beiden einander näher. Der stotternde Stocker behandelt seinen Sprachfehler, will zum Theater. Toutou gibt ihren Job auf, um sich um Bertin zu kümmern. Doch in der Beziehung zu Canet kriselt es, weil Toutou Angst hat, sich zu erklären. Bertin stirbt glücklich im eigenen Haus, Stocker hat seinen grossen Soloauftritt im Cabaret und Canet geht in letzter Sekunde nicht nach England, sondern übernimmt ein eigenes Restaurant und schwängert Toutou.

Alle handeln aristokratisch in diesem Film: von der Putzfrau bis zur Oma. So kommt kein Verdacht des Realismus auf. Aber Claude Berri schafft es, in das naive Konzept Sentiment und Grazie hineinzubringen, das einen mit dem leicht durchschaubaren und klischeebehafteten Geschehen versöhnt. So könnte der Film als positiver Weltentwurf durchgehen..

Mit H?ne Surg?re (Yvonne Camineau), Alain Sachs (Arzt bei Reihenuntersuchung), Firmine Richard (Mamadou), Béatrice Michel (Carine), Kahena Saighi (Samia), Alain Stern (Restaurantchef), Halina Guizami (die Krankenpflegerin), Dani?le Lebrun (Camilles Mutter), Sandrine Mazeas (Sandrine).

Lied: „Et puis Paulette“, Text und Musik: Yves Montand