Zelig

Regie:
Woody Allen
Autor:
Woody Allen
Land: USA
Jahr: 1983
Länge: 76 min.
Format: 1,85 : 1
teilweise in Farbe

New York, 1928. Nach mehreren Auffälligkeiten an verschiedenen Orten wird der Büroangestellte Woody Allen (Leonard Zelig) ins Manhattan Hospital eingwiesen, ein menschliches Chamäleon, nimmt die äußeren und inneren Wesenszüge seiner näheren Umwelt perfekt annimmt. Seine Ärztin Mia Farrow (Dr. Eudora Fletcher) studiert ihn, verliert in aber, als dessen Halbschwester Mary Louise Wilsen (Ruth Zelig) ihn aus dem Hospital holt, damit ihr Liebhaber Sol Lomita (Martin Geist) ihn zur Schau stellen kann. Doch in Spanien verkracht sich das Paar. Allen kehrt ins Hospital zurück, macht Farrow eine Liebeserklärung. Die Hochzeit der beiden wird verhindert durch eine Vaterschaftsklage eines Showgirls gegen Allen, unter anderer Persönlichkeit. Weitere Klagen folgen. Allen verschwindet nach Nazi-Deutschland. Farrow holt ihn wieder zurück.

Originelle Pseudo-Dokumentation. Seinerzeit viel diskutiert, ist dieser Film Woody Allens später fast vergessen worden: er lebt davon, das Anpassen und Nicht-Auffallen zum Extrem zu treiben, und provoziert für sich genau dieses. Keine Komödie, sondern ein absurdes Spiel und wohl als Gleichnis zu werten.

Mit Garrett Brown (Schauspieler Zelig), Stephanie Farrow (Schwester Meryl).