Victor/Victoria

Regie:
Blake Edwards
Autor:
Blake Edwards
Idee:
Hans Hömburg
Reinhold Schünzel
Land: GB
Jahr: 1982
Länge: 128 min.
Format: 2,35 : 1
in Farbe

Paris 1934. Der homosexuelle Sänger Robert Preston (Carroll „Toddy“ Todd) hat die Idee, die stellungslose Sängerin Julie Andrews (Victoria Grant) als Mann in Frauenkleidern auf eine Nachtclub-Bühne zu bringen. Sie wird ein Hit. Der Nachtclubbesitzer und Semi-Gangster James Garner (King Marchan) aus Chicago verliebt sich in sie – so sehr, daß ihm gleich ist, ob sie Mann oder Frau ist. Sie entschließt sich, Frau zu sein, und Preston übernimmt ihre Nummer.

Der geniale Stoff des genialen Films von 1933, zu dem Blake Edwards eine Affinität hat, wird zur extremen Darstellung diverser Lebenslügen in Komödienform intelligent serviert.. Als verkappte Tragödie nicht so sehr an Spitzenleistungen, sondern an Stimmigkeit interessiert, die Edwards auch erreicht.

Mit Lesley Ann Warren (Norma Cassidy), Alex Karras („Squash“ Bernstein), John Rhys-Davis (André Cassell), Graham Stark (der Kellner), Peter Arne (Labisse).

Lieder: „Gay Paris“, „Le Jazz Hot“, „The Shady Dame from Seville“, „Chicago, Illinois“, „You and Me“, „Crazy World“, Musik: Henry Mancini, Texte: Leslie Bricusse.