The Last Samurai

Regie:
Edward Zwick
Autor:
John Logan
Marshall Herskowitz
Edward Zwick
Land: USA
Jahr: 2003
Länge: 148 min.
Format: 2,35 : 1
in Farbe

San Francisco, 1876. Der japanische Minister Masato Harada (Omura) engagiert den US-Bürgerkriegscaptain Tom Cruse (Nathan Algren) und seinen ehemaligen Vorgesetzten Tony Goldwyn (Col. Benjamin Bagley) dazu, die japanische Armee zu trainieren. In Japan findet Cruise, der von Alpträumen der Abschlachtung von Indianern heimgesucht wird, die Armee zu schwach vor, um gegen den aufständischen Samurai Ken Watanabe (Katsumoto) anzutreten. Cruise gerät in die Gefangenschaft Watanabes. Er freundet sich in ihrem Versteck in den Bergen mit ihm und seiner Familie an. Er begleitet ihn, als er von Kaiser Shichinosuke Nakamura (Meiji) nach Tokio zum Rat eingeladen wird, und verhilft ihm zur Flucht, als er in Hausarrest gesteckt wird, weil er sein Schwert nicht ablegen will. In einer letzten Schlacht treten Cruise und Watanabe gegen Haradas Armee an und lassen sich blutig und glorreich besiegen. Watanabe stirbt. Der Kaiser, dem Cruise berichtet, lehnt nun ein Handelsabkommen mit den USA ab.

Optisch bietet das Werk viel: es zeigt malerische Bilder vom alten Japan und ist um die Darstellung von Schönheit bemüht. Es bemüht sich auch, die innere Schönheit und Attraktivität des martialischen Kämpfertums der Samurai darzustellen und teilt anscheinend deren Verachtung der ‚westlichen Werte‘. Aber die bildlich klischierte Traumatisierung des Helden und Indianerkämpfers und der Schluss relativieren die Wirkung der fragwürdigen Ideologie, die das Schlachten in der Pose des japanischen Helden verherrlicht..

Mit Timothy Spall (Simon Graham), Billy Connolly (Sergeant Zebulon Grant), Hiroyuki Sanada (Ujio), Koyuki (Taka), William Atherthon (McCabe, Repräsentant von Winchester).