Stella

Regie:
Sylvie Verheyde
Autor:
Sylvie Verheyde
Land: F
Jahr: 2008
Länge: 96 min.
Format: 1,85 : 1
in Farbe

Paris 1977. Die junge Léora Barbara (Stella Flamaing) erzählt. Sie kommt auf ein Gymnasium – eine Chance für sie, deren Eltern eine Kneipe betreiben und an die Outcasts der Gesellschaft vermieten. Sie hat es schwer, Freunde zu finden. Es gelingt ihr der Anschluß an die Klassensprecherin Melissa Rodriguez (Gladys Fernandez), aus einer jüdischen Familie aus Argentinien. Ihre Noten sind aber zunächst miserabel. Doch sie fängt das Lesen an. Im Sommer fährt sie zu ihrer Grossmutter Dominique Derose in den Norden und spielt mit ihrer dortigen Ferienfreundin Laetitia Guerard (Genevi?ve), die auch aus sozial instabilen Verhältnissen kommt. Zurück, sind ihre Eltern über Kreuz. Sie schließt sich mehr an Rodriguez an, Jungens und Männer beginnen, Avancen zu machen. Sie bekommt erstmalig ihre Periode. Ihre Noten werden besser, aber ihre Versetzung schafft sie nur knapp.

Weder Realismus noch Sozialromantik, sondern ein Blick in eigene Erinnerungen, und nicht nur auf die Schule fixiert. Die Erzählstimme hält uns auf Kurs, nichts wird übertrieben, aber in einer inhärenten Zärtlichkeit gegenüber den Figuren manches verklärt. Ein sympathischer Bildungsfilm.

Mit Karoline Rocher (Roselyne Flamaing, Stellas Mutter), Benjamin Biolay (Serge, Vater), Guilaume Depardieu (Alain Bernard), Johan Libéreau (Loic), Jeannick Gravelines (Bubu), Valérie Stroh (Mme Tillier-Dumas, Geschichte), Anne Benoit (Mme Douchewsky, Englisch), Christoph Bouseiller (M. Larpin, Französisch), Nicolas Janny (M. Cotenson, Mathematik und Klassenlehrer), Laura Martin (Nathalie Corbi?re).