Solange du da bist
Jahr: 1953
Länge: 101 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß
München. Eine Stimme führt uns in die Welt des Films ein. Filmregisseur O.W. Fischer (Frank Tornau) schützt die Komparsin Maria Schell (Eva Berger), als deren Kostüm für einen Walzerfilm bei Dreharbeiten in Brand gerät. Er erkennt, daß Schell, die in einer Baracke am Bahngleis wohnt, ihm das wahre Leben vermitteln kann, erfährt ihre Geschichte aus Kriegs- und Nachkriegszeit und will sie verfilmen – mit Schell in der Hauptrolle. Einen Film mit seiner Ex-Freundin Brigitte Horney (Mona Arendt) schiebt er, Einwände von Schells Ehemann Hardy Krüger (Stefan Berger) tut er ab. Der Film wird gedreht, Schell und Krüger entfremden sich, bis die Schlußszene, ein gemeinsames Kriegserlebnis, sie wieder vereint.
Die Bemühung, einen künstlerisch wertvollen Film zu drehen, der Gefühle, Kriegstraumata und den Konflikt von Schein- und echter Welt aufarbeitet, war etwas zu gewaltsam und führte zu einer Kolportage, in der keine Figur glaubwürdig ist, die selbst Fischer zu extremer Unsensibilität vergewaltigt und dennoch mit jeder Szene um Beifall heischt. Der sympathische Mathias Wieman muß den stauenden Beobachter und Erzähler geben.
Mit Mathias Wieman (Paul), Paul Bildt (Bankier Bentz), Walter Richter (Willi), Lisl Karlstadt (Garderobiere).
Munich. A voice introduces us to the world of film. Film director O.W. Fischer (Frank Tornau) protects extra Maria Schell (Eva Berger) when her costume catches fire during the filming of a waltz scene. He realises that Schell, who lives in a barrack by the railway tracks, can teach him about real life. He learns about her experiences during the war and post-war period and wants to make a film about her – with Schell in the lead role. He postpones a film with his ex-girlfriend Brigitte Horney (Mona Arendt) and dismisses objections from Schell’s husband Hardy Krüger (Stefan Berger). The film is shot, Schell and Krüger grow apart, until the final scene, a shared war experience, reunites them.
The effort to make an artistically valuable film that deals with emotions, war traumas and the conflict between the apparent and the real world was a little too forceful and led to a sensationalist piece in which no character is credible, which even Fischer forces into extreme insensitivity and yet still begs for applause with every scene. The likeable Mathias Wieman has to play the role of the stunned observer and narrator.