Schlußakkord

Regie:
Detlef Sierck
Autor:
Kurt Heuser
Detlef Sierck
Land: D
Jahr: 1936
Länge: 98 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Berlin. Um seine Ehe zu verbessern, adoptiert der gefeierte Dirigent Willy Birgel (Erich Garvenberg) den kleinen Peter Bosse (Peter). Bosses Mutter Maria von Tasnady (Hanna Müller), nach dem Tode ihres Mannes aus New York nach Deutschland zurückgekehrt, wird Kindermädchen bei Birgel. Dessen Frau Lil Dagover (Charlotte), verstrickt in alte Affären, stirbt von eigener Hand durch Gift. Von Tasnady wird wegen Mordes angeklagt, aber freigesprochen. Sie und Birgel werden ein Paar.

Spiel und Inszenierung stimmen, aber das Drehbuch setzt auf eine Fülle von Musik-Sequenzen und unterschiebt dem Vorgang der Emigration unehrenhafte Motive. In der Darstellung der „bösen“ Ehefrau durchaus differenziert. Ein schwächerer Film Siercks.

Mit Kurt Meisel (Baron Saviany), Theodor Loos (Professor Obereit), Erich Ponto (Richter), Maria Koppenhöfer (Wirtschafterin Freese). Erna Berger singt.