Panzerkreuzer Potemkin

Originaltitel:
Bronenosez Potemkin
Regie:
Sergej M. Eisenstein
Autor:
Nina Agadschanowa-Schutko
Sergej M. Eisenstein
Land: SU
Jahr: 1925
Länge: 72 min.
Format: 1,33 : 1
schwarz-weiß

Juni 1905, im Schwarzen Meer. Die Matrosen des Panzerkreuzer ‚Potemkin‘ erhalten verdorbenes Fleisch. Es regt sich Widerstand, aber die das Fleisch nicht essen wollen, sollen auf dem Deck auf Befehl von Kommandant Wladimir Barski (Golinow) erschossen werden. Der Matrose Alexander Antonow (Grigorij Wakulintschuk) ruft dagegen auf, die Mannschaft meutert, Antonow wird getötet, aber das Schiff fällt in die Hände der Matrosen, die nach Odessa fahren. Dort schliesst die Bevölkerung sich den Aufständischen an. Der Zar geht brutal dagegen vor und mobilisiert die Flotte gegen die ‚Potemkin‘. Doch die kommt durch, weil die Matrosen der anderen Schiffe den Panzerkreuzer passieren lassen, statt auf ihn zu schiessen. Stummfilm.

Sicher ist Potemkin ein exzellent montierter Film, der es versteht, Spannung zu erzeugen – und Stimmung zu machen. Aber er ist nicht das Meisterwerk schlechthin und schon 1958, als er zum vielzitierten besten Film aller Zeiten gewählt wurde, war dies eine grosse Übertreibung. Heute wird er wieder mit Edmund Meisels Musik aus dem Jahre 1926 gezeigt, die er für Eisenstein schrieb.

Mit Grigorij Alexandrow (Giljarowskij, 1. Offizier), A. V. Repnikowa (Frau auf den Stufen), ein anonymer Chauffeur aus Odessa (Smirnow, Schiffsarzt), ein anonymer Gärtner aus Odessa (Pope), Beatrice Vitoldi (Mutter mit Kinderwagen), N. Poltawsewa (Frau mit Lorgnon).