OSS 117: Der Spion, der sich liebte

Originaltitel:
OSS 117 Le Caire, nid d'espions
Regie:
Michel Hazanavicius
Autor:
Jean Francois Halin
Michel Hazanavicious
Land: F
Jahr: 2006
Länge: 95 min.
Format: 2,35 : 1
in Farbe

Berlin 1945. Der französische Agent Jean Dujardin (Hubert Bonisseur de la Bath) und Philippe Lefebvre (Jack) setzen den deutschen Oberst Michael Hofland (Hermann von Umsprung) und das V2-Programm ausser Gefecht. Kairo 1955: Dujardin, jetzt OSS 117 im französischen Geheimdienst, soll das Verschwinden von Lefebvre aufklären und wird zur Tarnung Chef einer Hühnerzucht. Er kommt rasch in Kontakt mit der dortigen Spionagekolonie. Lefebvre ist zeitgleich mit dem waffenbeladenen sowjetischen Schiff ‚Karpov‘ verschwunden. Die Waffen tauchen bei der Umsturztruppe „Die Adler von Ceheops“ auf, die König Faruk beseitigt haben. Der deutsche Spion Richard Sammel (Gerhard Möller) stellt sich als Freund Hoflands heraus, der diesen rächen und will, und auch Lefebvre ist am Leben und will an seinem selbstgefälligen ‚Freund‘ Dujardin manche Schmach rächen. Zudem ist er für das Verschwinden der ‚Karpov‘ verantwortlich. Showdown.

Der Regisseur taucht tief und mit Liebe in die Welt der 50er-Jahre ein, freilich im Stil der Filme der 60er-Jahre und mit dem Blickwinkel des neuen Jahrtausends. Manches bedarf der Gewöhnung: die notorische Ignoranz des Helden und sein stets strahlendes Gesicht. Doch im Lauf des Films wächst das Verständnis für den Humor des Regisseurs, und dann entfaltet sich der komödiantische Effekt gut. Allerdings: die Oberfläche wird bewußtermassen nie verlassen.. Nach der zuvor vielfach benutzten OSS 117 Figur des Autors Jean Bruce.

Mit Bérénice Bejo (Larmina), Aure Atika (Prinzessin Al Tarouk), Constantion Alexandrov (Setine), Laurent Bateau (Marcel Gardenborough), Claude Brosset (Armand Lesignac), Francois Damiens (Raymond Pelletier), Abdallah Mundy (Slimane).