Kora Terry

Regie:
Georg Jacoby
Autor:
Walter Wassermann
C.H. Diller
Vorlage:
"Kora Terry - Roman einer Künstlerin", 1938, R
Autor Vorlage:
Hans Caspar von Zobeltitz
Land: D
Jahr: 1940
Länge: 105 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Die Gesangs-, Tanz und Akrobatiknummern der Geschwister Marika Rökk (Kora Terry) und Marika Rökk (Mara Terry) ersetzen im „Odeon“ eine Darbietung, die auffallen musste. Der Kapellmeister Will Quadflieg (Michael Varany) verliebt sich in Rökk (Mara), wird aber von Rökk (Kora) verführt und für ein Engagement in Afrika sitzen lassen. Die gute Rökk (Mara) erschießt in Afrika die gewissenlose Schwester Rökk (Kora). Der Ex-Artist Josef Sieber (Tobs) nimmt die Schuld auf sich. Rökk (Mara) nimmt die Rolle von Rökk (Kora) auf sich, um Geld für deren Kind im Internat zu verdienen. In Europa wird sie wegen einer Spionageaffäre verhaftet, beweist aber ihre wahre Identität und findet endlich zu Quadflieg, der ein ernsthafter Dirigent geworden ist.

Die Doppelrolle der Rökk ist die einzige Attraktion des Films, aber weder die Femme fatale noch das Seelchen stehen der robusten Bewegungskünstlerin besonders gut. Zäh.

Mit Will Dohm (Agent Möller), Herbert Hübner (Stefan Borodyn, Industrieller), Flockina von Platen (Olly Laurenz, seine Schwester), Hans Leibelt (Bartos, Direktor des Odeon), Hubert v. Meyerinck (Varieté-Leiter in Afrika).

Lieder (Peter Kreuder, Musik): „Im Leben geht alles vorüber“, „Für eine Nacht voller Seligkeit“, „Wenn es Frühling wird“, „Warum soll ich treu sein?“.