Kismet

Regie:
William Dieterle
Autor:
John Meehan
Vorlage:
"Kismet", 1911, St
Autor Vorlage:
Edward Knoblauch
Land: USA
Jahr: 1944
Länge: 96 min.
Format: 1,37 : 1
in Farbe

Bagdad. Ronald Colman (Hafiz), ist der ‚König der Bettler‘, ein Magier und Betrüger – und nachts der ‚Prinz von Hassir“. Seine Tochter Joy Ann Page (Marsinah) will er an einen Prinzen verheiraten. Colmans Freundin ist die Tänzerin Marlene Dietrich (Jamilla) aus dem Schloß des Großwesirs Edward Arnold (Mansur). Während er sie besucht, trifft Page in der Stadt zufällig James Craig, den neuen Kalifen, der als ‚Sohn des Gärtners‘ unterwegs ist. Beide verlieben sich. Craig klagt Arnold wegen Korruption an. Der lässt auf ihn ein Attentat verüben. Colman setzt sich in den Kopf, Page mit Arnold zu verheiraten. Er tritt bei dessen Hof nun offiziell als ‚Prinz von Hassir‘ auf, trifft dort auch Dietrich und präsentiert seine Tochter. Doch er wird jetzt wegen Diebstahl verhaftet, und Arnold will ihm die Hände abhacken lassen. Nun lässt Craig den Palast Arnolds umstellen und Colman verspricht, Arnold beizustehen. Das tut er, und wirft sogar ein Messer nach Craig, gerade, als der in ihm dem Vater von Page erkennt, die er heiraten will. Nun wechselt er die Seiten, will Page Arnold wieder nehmen und tötet ihn. Page und Craig heiraten, und Craig verbannt Colman, den er zum ‚Prinzen von Assir‘ macht, aus der Stadt… Wilhelm Dieterle führte zum zweiten Male (nach der deutschen Version von John Francis Dillons‘ US-Film von 1930) Regie in einer Verfilmung des populärsten Stücks des amerikanischen Autors Knoblauch – und zwar mit leichter Hand. Er schafft in einer opulenten Dekoration der MGM Studios geronnene Illusion – beim Zuschauer, aber auch in den Köpfen der Protagonisten. Keiner von ihnen spielt sich in den Vordergrund, und auch Dietrich hat nur eine kleine Rolle. Während Knoblauch das Geschehen in einer Nacht konzentriert, wird dies bei Dieterle nicht so deutlich. Bei ihm ist es ein zeitloser Traum… Mit Hugh Herbert (Feisal), Florence Bates (Karsha), Harry Davenport (Agha), Hobart Cavanaugh (Moolah), Robert Warwick (Alfife)..

Lieder: „Bist Du nah, bist Du fern“; „Sag mein lieber Abendstern“ Musik: Harold Arlen englischer Text: E.Y. Harburg