Katharina von Russland

Originaltitel:
Catarina di Russia
Catherine de Russie
Regie:
Umberto Lenzi
Autor:
Umberto Lenzi
Guido Malatesta
Land: F-I
Jahr: 1962
Länge: 92 min.
Format: 2,35 : 1
in Farbe

St. Petersburg 1761. Eine hungernde Menge bittet den Grossfürsten Raoul Grassili (Peter Holstein Gottdorf), der mit seiner Frau Hildegard Knef (Katharina) in der Kutsche fährt, um eine Gnade. Als Grassilli seinen Soldaten Schiessbefehl gibt, greift Kosakenhauptmann Sergio Fantoni (Gregorij Orloff) ein und verhindert ein Gemetzel. Das bringt ihm den Hass Grassilis ein. Er lässt Fantoni später verhaften und mit seinem Bruder Romano Ghini (Alan) nach Sibirien deportieren. Kurz darauf stirbt die Zarin Tina Latanzi (Elisabeth). Grassilli besteigt den Zarenthron; allerdings wird sein Wahnsinn immer offenkundiger. Er demütigt Knef, die in Liebschaften Trost sucht, aber stets enttäuscht wird. Den Höfling Leonardo Botta (Sergeij Saltikoff) schickt Grassilli als Gesandten nach Schweden, der polnische Ankömmling aus Paris (Giacomo Rossi Stuart) erweist sich als Lockspitzel der Franzosen. Fantoni flieht aus Sibirien. Die Offiziere drängen Knef zum Putsch und lassen Fantoni die Schlacht gegen die Getreuen Grassillis führen und gewinnen. Mit Fantoni an ihrer Seite wird Knef zur Kaiserin ausgerufen.

Der Film schildert die Geschehnisse sachlich und ohne Umschweife und nähert sich seinen Protagonisten kaum. Er beruft sich auf die Tagebücher Katharinas. Knef, schon etwas matronenhaft, ist für die Rolle bestens geeignet. Sie ist stark geschminkt und wirkt als Objekt des Schicksals.

Mit Vera Besusso (Prinzessin Lisa Woronroff), Ennio Balbo (Kanzler Panin), Gianni Solaro (Oberst Schwering), Angela Cavo (Anna Dakoff, Zofe), Tullio Altamura (Latuscheff), Enzo Fiermonte (General Münch).