Kate und Leopold
Steven Rogers
Jahr: 2001
Länge: 115 min.
Format: 1,85 : 1
in Farbe
New York, 28. April 1876: Als der englische Adelige Hugh Jackman (Leopold Alexis Elijah Walker Gareth Thomas, dritter Herzog von Albany) sich aus Geldgründen mit einem reichen, aber hässlichen amerikanischen Mädchen verloben will, bemerkt er Liev Schreiber (Stuart Bessler), der mit einer kleinen Kamera Photos macht. Er verfolgt ihn, springt mit ihm von der halbfertigen Brooklyn Bridge und landet im Manhattan von 2001. Schreiber behält ihn im Appartment, muss ins Krankenhaus, und dessen nichtsahnende Ex-Freundin Meg Ryan (Kate McCay) freut sich über seine Manieren und engagiert ihn für einen Werbespot für Butterersatz. Jackman sieht, wie Ryans Chef Bradley Witford (J.J. Camden) ihr den Hof macht und entlarvt ihn als Wichtigtuer. Ryan und Jackman verlieben sich ineinander, aber Schreiber, aus der Klinik zurück, bringt Jackman wieder ins Jahr 1876. Als er seine Photos dieser Zeit betrachtet, entdeckt er Ryan auf einem, und schickt auch sie in die Vergangenheit, wo Jackman sich mit ihr verlobt.
Ein Märchen. Es zeigt uns, dass auch die USA schon eine Vergangenheit haben (von Europa geborgt), auch, dass ein Standpunkt und Manieren attraktiv sein können. Aber es zeigt ferner, dass wahrscheinlich besser ein Regisseur der Vergangenheit die Zukunft inszenieren sollte als ein Regisseur von heute die Vergangenheit. Meg Ryan passt da nicht hinein.
Mit Breckin Meyer (Charles McKay), Natasha Lyonne (Darci), Paxton Whitehead (Onkel Millard), Philip Bosco (Otis).