Frauen sind doch bessere Diplomaten

Regie:
Georg Jacoby
Autor:
Karl Georg Külb
Gustav Kampendonk
Land: D
Jahr: 1941
Länge: 93 min.
Format: 1,37 : 1
in Farbe

Bad Homburg 1849. Tänzerin Marika Rökk (Marie-Luise Pally) wird nach Frankfurt geschickt, um das von der Nationalversammlung beschlossene Spielbankverbot zu verhindern. Doch vergeblich, und auf dem Weg zurück halten hannoveranische  Truppen unter Rittmeister Willy Fritsch (von Karstein) sie auf, der den Beschluss vollziehen soll. Er wird bei ihr einquartiert. Die beiden nähern sich unter Schwierigkeiten einander an. Endlich wandelt Landgraf Aribert Wäscher das Casino in eine Porzellanmanufaktur um. Rökk bekommt Fritsch.

Farbe schlägt Skript. Der Stoff, mit der Nationalversammlung und dem Spielbankmilieu hätte einiges hergegeben, aber der Anspruch, einen Farbspielfilm zu drehen, ging wohl vor. In der heute hergerichteten Fassung sind die Farben gut, aber die Geschichte sehr zahm. Rökk ist wahrlich kein weibliches Zugpferd, aber sie hat eine furiose Revuenummer gegen Ende des Films.

Mit Hans Leibelt (Geheimrat Berger), Karl Kuhlmann (Kasinodirektor Lambert), Georg Alexander (Sugorsky), Leo Peukert (Bürgermeister), Erich Fiedler (Oberleutnant Keller).

Lieder: „Ach, ich liebe alle Fraun“, „Ein Walzer für Dich und für mich“, „Musik, die nie verklingt“, „Wenn ein junger Mann kommt“. Musik: Franz Grothe Texte: Willy Dehmel

Bad Homburg, 1849. Dancer Marika Rökk (Marie-Luise Pally) is sent to Frankfurt to try to prevent the ban on gambling, which has been passed by the National Assembly. But her efforts are in vain, and on her way back she is intercepted by Hanoverian troops under Cavalry Captain Willy Fritsch (von Karstein), who has been tasked with enforcing the ban. He is billeted at her home. The two grow closer, despite the difficulties. Finally, Landgrave Aribert Wäscher converts the casino into a porcelain factory. Rökk ends up with Fritsch.

Colour trumps script. The material – involving the National Assembly and the casino milieu – could have yielded a great deal, but the desire to make a colour feature film apparently took precedence. In the version restored today, the colours are good, but the story is very tame. Rökk is here certainly no female box-office draw, but she does have a dazzling revue number towards the end of the film.