Die Killer

Originaltitel:
The Killers
Alternativtitel:
Rächer der Unterwelt
Regie:
Robert Siodmak
Autor:
Anthony Veiller
John Huston
Vorlage:
"The Killers", 1927, K
Autor Vorlage:
Ernest Hemingway
Land: USA
Jahr: 1946
Länge: 99 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Brentwood, New Jersey, 1946. Die Killer Charles McGraw (Al) und William Conrad (Max) suchen nach Burt Lancaster (Ole Andersen alias Pete Lund) und töten ihn. Der Detektiv Edmond O’Brien (Jim Reardon) der ‚Atlantic Casualty‘ bemüht sich um die Aufklärung des Mordes. Er erhält durch Befragung verschiedener Leute Puzzlesteine, die zu folgendem Sachverhalt führte: als Boxer gescheitert, lernte Lancaster die Sängerin Ava Gardner (Kitty Collins) und deren Freund, den Gangster Albert Dekker (Big Jim Colfax) kennen. Er machte 1940 bei einem Raub der Lohngelder einer Hutfabrik mit, die ebenfalls bei der ‚Atlantic‘ versichert waren, und wurde von Gardner, die er liebte, dazu verleitet, die ganze Beute von 250.000 Dollar mit Gewalt an sich zu nehmen, die Gardner ihm nach einer Hotelnacht in ‚Atlantic City‘ wieder abnahm, um sie Dekker, mit dem sie heimlich verheiratet war, zu bringen. Im Zuge der Untersuchungen sterben ein Grossteil der Protagonisten.

Wer war Citizen Kane? Mit einer ähnlichen Technik, wie Welles sie benutzte, gehen Autor Veiller und Regisseur Siodmak der Frage nach, wer Ole Andersen war, provoziert durch Hemingways Novelle, die fast unverändert die Eröffnungsszene des Films im Schnellrestaurant abgibt. Es gelingen ihnen Charakterskizzen von Format, auch wenn die Story Längen hat und überkonstruiert wirkt. Die Atmosphäre entscheidet.. John Huston hat zum Script sehr viel beigetragen, ohne erwähnt zu werden.

Mit Sam Levene (Sam Lubinsky), Vince Barnett (Charleston), Virginia Christine (Lilly Harmon Lubinsky), Jack Lambert (Dum Dum), Charles D. Brown (Packy), Donald McBride (Kenyon), John Miljan (Jake), Phil Brown (Nick Adams), Queenie Smith (Mary Ellen Doberty), Jeff Corey (Blinky Franklin).

Lied: „The More I Know of Love“, Musik: Miklos Rozsa, Text: Jack Brooks