Die Kammer
Chris Reese
Jahr: 1996
Länge: 108 min.
Format: 2,35 : 1
in Farbe
Indianola, Mississippi 1967: Bei einem Sprengstoffanschlag werden der Anwalt Seth Isler (Marvin Kramer) und seine beiden Kinder getötet. Das Ku-Klux-Klan Mitglied Gene Hackman (Sam Cayhall) wird wegen der Tat verhaftet. 1996: Gene Hackman, in der Todeszelle, feuert seinen Chicagoer Anwalt Robert Prodsky (E. Garner Goodman). Der junge Kollege Chris O’Donnell (Adam Hall) will das Mandat erhalten – er ist der Enkel von Hackman. Widerwillig lässt Hackman das geschehen. In Mississippi ermittelt O’Donnel auf eigene Faust – in Sachen der Tat und der Familiengeschichte, in der Mitgliedschaft bei den Kukluxern Tradition ist. Er findet heraus, dass die Tat damals von offiziellen Stellen zumindest toleriert wurde, dass es einen Komplizen gab, der auch festgenommen wird, kann aber beim Gouverneur David Marshall Grant (David McAllister) keine Begnadigung Hackmans erreichen. Hackman stirbt in der Gaskammer.
Eindimensionale Charaktere trotz des Versuchs, sie zu differenzieren. Alles ist klar von Anfang an, braucht aber ewig in zäher Betroffenheitssauce. Manchmal gibt es tatsächlich anrührende Momente, aber das reicht nicht. Keine Highlights also in diesem Grisham Epos..
Mit Faye Dunaway (Lee Bowen), Lela Rochon (Nora Stark), Raymond Barry (Rollie Wedge), Bo Jackson (Sergeant Packer).