Die Kaiserin von China

Regie:
Steve Szekely
Autor:
Vineta Bastian-Klinger
Vorlage:
"Himmel-donnerwetter, Victiria", 1948, R
Autor Vorlage:
Wilhelm Hermann Löb
Land: BRD
Jahr: 1953
Länge: 83 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Hallfeld. Nervenarzt und Witwer Hans Zesch Ballot (Julius Stansberg) ergreift die Flucht, als seine Schwester Grethe Weiser (Clementine Neubach) ihren Besuch ankündigt. Seine Tochter Nadja Tiller (Viktoria) engagiert eine Künstlertruppe unter Kurt Vespermann (Balduin Lose) – als Gegenmittel gegen die herrschsüchtige Weiser, die mit ihrem Verehrer Ernst Waldow (Professor Udo Mirrzahler) angereist kommt. Diese Truppe soll so verrückt spielen, dass die Tante die Flucht ergreift. Tiller erhält amoureuse Anträge vom Kunstmaler Joachim Brennecke (Heinrich Morland), der die Fresken in der Villa restaurieren soll. Weiser verfolgt er damit, sie habe ihn vor 3000 Jahren vergiften lassen, als sie noch Kaiserin von China war. Doch mit einem Trick gelingt es Weiser, die Truppe zu verjagen. Sie wird erst zahm, als ihr Waldow gehörig die Meinung sagt. Danach herrscht Harmonie zwischen drei Paaren: Weiser und Waldow, Tiller und Brennecke, und der vom Tegernsee heimkehrende Zesch Ballot mit seiner Verlobten Ruth Stephan (Charlotte Kersten).

Gewiss ein überdrehtes Nonsense-Lustspiel. Aber seine Scherze werden gekonnt serviert und über dem Film liegt die Atmosphäre der Nachkriegszeit, in der hemmungslose Albernheit ein Ventil sein konnte.

Mit Erich Fiedler (Bertram, Diener), Edith Schollwer (Frau Lose), Wolfgang Müller und Wolfgang Neuss (Wonderful und Wanderstein), Rolf Weih (Dr. Müller).

Lieder: „Ham se nich ne Mark für Fridolin“, „Oh Molly – das wer’n wir alles bestens überstehn’n“, „Ich bau Dir im Garten der Liebe ein Haus“ Text: Bruno Balz, Musik: Michael Jary