Die Glocken von St. Marien

Originaltitel:
The Bells of St. Mary's
Regie:
Leo McCarey
Autor:
Dudley Nichols
Idee:
Leo McCarey
Land: USA
Jahr: 1945
Länge: 96 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

New York. Pfarrer Bing Crosby (O’Malley) wird St. Mary zugeordnet, einem verfallenen Kirchenanwesen, das der Industrielle Henry Travers (Heinrich P. Bogardus) abreißen lassen will, um einen Parkplatz zu erstellen. Crosby sympathisiert mit dieser Idee.  Schulleiterin Ingrid Bergman (Schwester Maria Benedikta) will Kirche und Schule erhalten und erreichen, daß Travers seinen Neubau auf dem Nachbargrundstück der Schule schenkt. Crosby schwenkt um, ködert Travers, daß gute Werke für dessen angegriffenes Herz gesund seien und hat Erfolg. Doch Bergman muß  einer beginnenden Tuberkulose wegen in eine für sie gesündere Gegend versetzt werden.

Ein vielschichtiger Film, der keine geradlinige Handlung nach vorn schiebt, sondern sich Szene um Szene langsam entwickelt. In allem artifiziell und ohne realistischen Ehrgeiz, aber auch ohne missionarischen Eifer.  In Deutschland kam der Film mit einer Metrage heraus, die 126 Minuten Fernsehlänge haben müsste. Eva Vaitl synchronisierte die Bergman. Später wurde er auf eine Fassung von 86 Minuten TV-Länge gekürzt. Als die herausgenommenen Szenen für die Blu Ray wieder hineingekommen sind, war wohl ihre Synchronisation nicht mehr verfügbar. Immerhin etwa 40 Minuten sind deshalb in untertiteltem Englisch.

Mit Ruth Donnelly (Schwester Michael), Joan Caroll (Patricia), Martha Sleeper (ihre Mutter), William Gargan (Joe Gallagher), Rhys Williams (Dr. McKay).

Lieder: „The Bells of St. Mary’s,“ Text und Musik: Douglas Furber und A. Emmett Adams; „Aren’t You Glad You’re You?“ Text und Musik: Johnny Burke und James Van Heusen; „In the Land of Beginning Again,“ Text und Musik: George W. Meyer und Grant Clarke; „Varvindar friska,“ Volkslied, Text: Julia Nyberg; „Adeste Fideles (O, Come All Ye Faithful),“ Text und Musik: John Francis Wade; „O Sanctissima,“ traditional.

New York. Father Bing Crosby (O’Malley) is assigned to St. Mary’s, a dilapidated church property that industrialist Henry Travers (Heinrich P. Bogardus) wants to tear down to build a car park. Crosby sympathises with this idea.  Headmistress Ingrid Bergman (Sister Maria Benedikta) wants to preserve the church and school and persuade Travers to donate its new neighbouring building to the schooy. Crosby changes his mind, persuades Travers that good deeds are healthy for his ailing heart, and succeeds. However, Bergman has to be transferred to a healthier area due to the onset of tuberculosis.

A multi-layered film that does not push a straightforward plot forward, but develops slowly, scene by scene. Artificial in every way and without any realistic ambition, but also without missionary zeal.