Die Frauen vom Tannhof

Regie:
Franz Seitz
Autor:
Joseph Dalman
Land: D
Jahr: 1934
Länge: 81 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Berchtesgadener Land. Rudolf Klein-Rogge (Jakob Aigner), der Tannhofbauer, hat die entfernt verwandte Waise Marianne Wehmer (Agnes Baumann) kommen lassen, um sie mit seinem Sohn Paul Richter (Hans Aigner) zu verheiraten. Der erzählt ihr die Legende, daß alle Tannhofbäuerinnen im Kindbett sterben. Wehmer reißt aus, obwohl sie Richter mag. Er findet nun Gefallen an der Urlauberin Ursula Grabley (Hertha Richter). Die gerät bei einer Bergtour mit ihrem Bekannten Walter Holten (Max Lankes) in Not. Richter kann sie retten. Nun erfährt auch sie von dem Fluch, heiratet Richter aber dennoch.

Der bayerisch rechtskonservative Joseph Dalman erfand diese Geschichte, die uns alte Legenden ignorieren lehrt. Freilich wird diese Legende nirgends sichtbar oder spürbar – sie wird nur erzählt und die Betroffenen benützen sie für ihre Zwecke. An sich ein freundlicher Film, den Josef Eichheim mit seinem Humor zusammenhält.

Mit Josef Eichheim (Michl), Käte Merk (Else Lankes),  Franz Sigg (Weinberger), Josefa Braun (Liesl, singende Sennerin), Maqria Byk (Michls Braut).

Lieder: „So hab ich Di Gern“, „Schleicht langsam auch die Zeit“, „Verlassen“, Musik: Toni Thoms

Berchtesgadener Land. Rudolf Klein-Rogge (Jakob Aigner), the Tannhof farmer, has invited his distant relative, the orphan Marianne Wehmer (Agnes Baumann), to come and marry his son Paul Richter (Hans Aigner). He tells her the legend that all Tannhof farmers‘ wives die in childbirth. Wehmer runs away, even though she likes Richter. He now takes a liking to the holidaymaker Ursula Grabley (Hertha Richter). She gets into trouble on a mountain tour with her acquaintance Walter Holten (Max Lankes). Richter is able to rescue her. Now she too learns of the curse, but marries Richter anyway.

The Bavarian right-wing conservative Joseph Dalman invented this story, which teaches us to ignore old legends. Of course, this legend is nowhere to be seen or felt – it is only told, and those affected use it for their own purposes. It is a friendly film, held together by Josef Eichheim’s humour.