Die Czárdásfürstin

Regie:
Georg Jacoby
Autor:
Hans H. Zerlett
Bobby E. Lüthge
Georg Jacoby
Vorlage:
"Csárdásfürstin", 1915, Opt
Autor Vorlage:
Emerich Kálmán
Béla Jenbach, Leo Stein
Land: D
Jahr: 1934
Länge: 87 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Budapest 1914. Durch Paul Kemp (Graf Bonifaz Kancsianu) lernt Hans Söhnker (Edwin, Prinz Weylersheim) die Sängerin Marta Eggerth (Sylva Varescu) kennen. Die beiden finden einander, aber Söhnker ist in Wien formal mit Inge List (Stasi von Planitz) verlobt. Söhnker stösst in Wien bei den Eltern auf Widerstand, Eggerth findet seine Verlobung heraus und unterschreibt einen Amerikavertrag. Auf Söhnkers Hochzeit richtet Paul Hörbiger (Graf Feri von Kerekes) die Sache, erkennt er doch in Söhnkers Mutter Ida Wüst (Fürstin von Weylersheim) seine alte Flamme von der Bühne; Kemp verliebt sich in Inge List.

Eggerths gesangliches Talent und die Spielfreudigkeit von Kemp, verbunden mit Hörbigers Melancholie und das Spielen oder Anspielen der Kalmanschen Klassiker lassen einen übersehen, dass der Fürst den Grafen mit „Herr Graf“ anredet… Zweite Verfilmung des Stoffes nach „Die Czardasfürsten“, Ö 1919, R: Emil Leyde..

Mit Friedrich Ulmer (Fürst Weylersheim), Hans Junkermann (Oberst), Edwin Jürgensen (Mr. McGrave), Andor Heltai (Zigeunerprimas).

Lieder: „Das ist die Liebe, die dumme Liebe“, „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“, „Hoia, Hoia, in den Bergen ist mein Heimatland“, „Jaj Maman, Bruderherz ich kauf mir die Welt“, „Machen wirs den Schwalben nach“, „Mädels gibt es wunderfeine“, „Oh jag dem Glück nicht nach auf unbekannten Wegen“, „Tausend kleine Englein singen, habt Euch lieb“, „Weißt Du es noch, denkst Du noch gern an die Stunden?“, „Wenn ein Siebenbürger Mädel sich in dich verliebt“, „Wir Mädels, wir Mädels, wir Mädels vom Chantant“ Text: Béla Jenbach, Leo Stein, Musik: Emmerich Kalman