Der Zauber von Malena

Originaltitel:
Mal?na
Regie:
Giuseppe Tornatore
Autor:
Giuseppe Tornatore
Idee:
Luciano Vincenzoni
Land: I-USA
Jahr: 2000
Länge: 88 min.
Format: 2,35 : 1
in Farbe

Castelcuto, Sizilien, 1940. Italien tritt in den Krieg ein, Gaetano Aronica (Nino Scordía), der Ehemann der schönen Monica Bellucci (Mal?na Scordía), kämpft im Feld. Sie steht unter strenger Beobachtung der Einwohner des Ortes. Der Schüler Giuseppe Sulfaro (Renato Amoroso), heimlich in sie verliebt und der Erzähler des Films, verfolgt jeden ihrer Schritte. Aronica wird tot gemeldet. Belluci hat eine Affäre mit Marcello Catalano (Lt. Cardel), mit dem Anwalt Gilberto Idone (Centorbi), am Ende des Krieges mit deutschen Soldaten. Deshalb wird sie nach Einmarsch der Amerikaner aus dem Ort geprügelt. Als unerwartet Aronica zurückkehrt und nach ihr sucht, gibt ihm Sulfaro anonym einen Tip, bedeutet ihm, Bellucci sei ihm treu geblieben. Das wiedervereinte Paar kehrt friedlich nach Castelcuto zurück.

Bedeutungsfreie Nostalgie. Eine bewegte Kamera und ein Off Erzähler mögen zu einer akzeptablen Skizze männlichen und weiblichen Projektionswahns gegenüber der Schönheit seines Objekts geführt haben. Dieses aber, die attraktive Bellucci, ist als Mensch nicht präsent (die anderen sind es kaum mehr) – und das reduziert den Film auf photographische Qualitäten.

Mit Luciano Federico (Renatos Vater), Matilde Piana (Renatos Mutter), Pietro Notarianne (Professor Bonsignore).