Der Klosterjäger

Regie:
Max Obal
Autor:
Peter Francke
Vorlage:
"Der Klosterjäger", 1892, R
Autor Vorlage:
Ludwig Ganghofer
Land: D
Jahr: 1935
Länge: 88 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Berchtesgadener Land, 14. Jahrhundert. Der Klosterjäger Paul Richter (Haymo) verliebt sich in Charlotte Radspieler (Gittli), die Schwester des Lehnsbauern Hermann Erhardt (Wolfrat). Die hat schwere Sorgen, ist doch dessen kleine Tochter schwer krank, und der harte Vogt Josef Eichheim (Schluttemann) will den Zins nicht stunden. So geht Erhardt auf das Angebot des Willy Rösner (der Eggebauer) ein, für ihn das Herzkreuz eines Steinbocks zu wildern, das Rösners kranker Frau und der Tochter helfen soll. Beim Wildern verletzt Erhardt unerkannt Richter schwer, und die Tat ist erfolglos: die Tochter stirbt und der Vogt stundet den Zins nun doch. Aber er kann Richter später vor einem Bären retten und stirbt dabei. Radspieler entpuppt sich als Tochter des Adeligen Viktor Gehring (Dietwald von Falkenau) und heiratet Erhardt.

Besser in den historischen Kontext eingeordnet als die Nachkriegsverfilmung und in den Figuren echter. Diese zweite Verfilmung des Romans brilliert mit guter Besetzung und schönen Landschaftsaufnahmen.

Mit Friedrich Ulmer (Heinrich von Inzing), Hans Rudolf Waldburg (Frater Severin), Erna Fentsch (Zenza, Tochter des Eggebauern), Hansi Thoms (Walti) Lied: „Ehrenpreis und Rosmarein – ich denke Dein“, Musik: Marc Roland, Text: Peter Francke.