Der große Knall

Originaltitel:
The Big Noise
Regie:
Mal St. Clair
Autor:
Scott Darling
Land: USA
Jahr: 1944
Länge: 71 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Der Erfinder Arthur Space (Alva P. Hartley) bombardiert das Patentamt mit Anmeldungen. Nun hat er neuen, mächtigen Sprengstoff entdeckt und sein Sohn Bobby Blake (Egbert Hartley) täuscht ihm einen Anruf des Patentamts vor, der Interesse des Staates an der Erfindung bedeutet. Space engagiert deshalb die frischgebackenen Detektive Stan Laurel (Stan Laurel) und Oliver Hardy (Oliver Hardy), die gebaute Bombe zu bewachen. Juwelendieb Philip Van Zandt (Dutchy), der es auf Edelsteine abgesehen hat und von der Bombe erfährt, will sie haben. Da ruft das Patentamt wirklich an und will, dass die Bombe nach Washington gebracht wird. Space, der Laurel und Hardy auf den Weg schickt, aber ihnen versehentlich keine Attrappe, sondern die richtige Bombe mitgibt (er will sie heimlich selbst nach Washington bringen), alarmiert die beiden durch ein Telegramm. Van Zandt und seine Leute verfolgen sie; Laurel und Hardy entkommen in einem Flugzeug, das eine Drohne der Armee ist, die beschossen wird.

Doch, Laurel & Hardy bekommen schon ihre Nummern, allerdings inszenierter und weniger abstrakt als in besseren Zeiten – selbst die Schlafwagen-Routine ist wieder dabei. Der Film baut aber noch eine zweite komische Schiene auf: die Familie des Erfinders und seine skurilen Ideen. Die Geschichte ist absolute Nebensache. Trotz des Titels kein Knaller, aber keineswegs so schlecht wie allgemein dargestellt… Mit Doris Merrick (Evelyn), Veda Ann Borg (Mayme), Frank Fenton (Charlton), James Bush (Hartman), Esther Howard (Tante Sophie), Robert Dudley (Großvater).