Butterfly

Regie:
Clarence Brown
Autor:
Olga Printzlau
Zwischentitel: Marlan Aislee
Vorlage:
"Butterfly", 1923, R
Autor Vorlage:
Kathleen Norris
Land: USA
Jahr: 1924
Länge: 82 min.
Format: 1,33 : 1
schwarz-weiß

New York, Mai 1924. Der Industrielle Kenneth Arlan (Craig Spaulding) wird von der Partylöwin Margaret Livingston (Violet Vandervort) gejagt. Arlan zieht sich vom Partyleben in seine Fabrik nach Mount Holly zurück. Er liebt heimlich Ruth Clifford (Hillary Collier), seine Sekretärin, die allein mit ihrer jüngeren Schwester Laura La Plante (Dora Collier) dort in der Sugartree Lane lebt. La Plante übt mit Leidenschaft das Violinspiel. Als der berühmte Geiger Norman Kerry (Konrad Kronski), ein alter Freund der Familie, zu Besuch kommt, ist das eine besondere Attraktion. Statt in die Musik verliebt sich La Plante in Arlan, den sie heiratet und mit dem sie nach New York zieht. Clifford muss verzichten. Das Partyleben langweilt La Plante. Sie wird leichtsinnig. Clifford kommt sie besuchen und erhält von Kerry, der in der Familie verkehrt, eine Liebeserklärung. Doch auch La Plante hat sich in Kerry verliebt – der bereut seine Erklärung gegenüber Clifford bereits. Zwar will Clifford nicht mehr zugunsten ihrer Schwester verzichten, aber als Arlen in Kerrys Atelier auf der Bildfläche erscheint, werden die Karten neu gemischt. Stummfilm Heimlichkeit vs. Gesellschaftsleben. Kerry wird eingangs als Gesellschaftsverächter eingeführt. Regisseur Brown verachtet die Gesellschaft nicht, sondern stellt sie lebhaft und mit Humor dar – einschliesslich der engeren Gesellschaft in Mount Holly.

Mit Cesare Gravina (von Mendescheld), Freeman Wood (Cecil Atherton), T. Roy Barnes (Cy Dwyer).