A World Beyond

Originaltitel:
Tomorrowland
Regie:
Brad Bird
Autor:
Damon Lindelof
Brad Bird
Jeff Jensen
Land: USA
Jahr: 2015
Länge: 125 min.
Format: 2,20 : 1
in Farbe

2015. Der ältere George Clooney (John Francis Walter) und die Teenagerin Britt Robertson (Casey Newton) sind verschiedener Meinung über die Zukunft: Clooney ist Pessimist, Robertson bleibt hoffnungsfroh. Clooney erzählt von 1964, als er auf der New Yorker Weltausstellung als Bub seinen Raketenfluggerät präsentierte, das den Wettbewerbsleiter Hugh Laurie (David Nix) kalt liess, weil es noch nicht funktionierte, dessen Fertigstellung aber durch die junge Raffey Cassidy (Athena) möglich wurde. Robertson erzählt, wie sie verhindern wollte, dass die Launch Site der NASA in Cape Canaveral abgerissen wird, wo ihr Vater Tim McGraw (Eddie Newton) arbeitet. Sie wird festgenommen, erhält aber von unbekannt in der Haft eine Brosche mit einem T, die ihr Visionen über ein ideales ‚Tomorrowland‘ vermittelt. Doch auf der Suche nach der Bedeutung der T-Brosche wird sie in einem Zukunfts-Ramsch in Housten von dessen Eignern Kathryn Hahn (Ursula Gernsback) und Keegan-Michael Key (Hugo Gernsback) gejagt, die sich als Audio-Animatronics-Roboter entpuppen. Cassidy rettet sie, enthüllt sich aber selbst als Audio-Animatronic und führt sie zu Clooney. Der wird seinerseits von Robotern angegriffen und erzählt, das es ‚Tomorrowland‘ gibt, er aber daraus verbannt wurde. Über einen Beam nach Paris erfährt Robertson, dass dies Land auf (Gustave Eiffel), (Jules Verne), (Nikola Tesla) und (Thomas Edison) und ihre Organisation ‚Plus Ultra‘ zurückgeht. Im Eiffeturm verbirgt sich eine Raketenstation, und mit einer alten Rakete kommen Clooney und Robertson nach ‚Tomorrowland‘. Begrüsst von Laurie, erschliesst sich Robertson, dass Clooney eine Maschine gebaut hatte, die Bilder aus Vergangenheit und Zukunft zeigt und die eine bevorstehende Katastrophe enthüllte. Clooney war deshalb verbannt worden. Doch die Katastrophe kann verhindert werden, schafft die Maschine doch eine Self-Fullfilling Prophecy. Cassidy, die Clooney noch ihre roboterfremde Liebe gesteht, stirbt bei der Zerstörung der Maschine.

Die Zukunftsphantasien von Walt Disney waren stets positiv, und die Macher des Films wollten ihn in die Organisation ‚Plus Ultra‘ einbeziehen. Auf der Weltausstellung 1964 waren Disneys Beiträge prominent. Der Film baut darauf auf, dass das damalige Zukunftsbild unhaltbar geworden ist und lässt sogar die damaligen Audio-Animatronics zu skrupellosen Robotern werden. Schon diese Ausgangslage und viele seiner Elemente machen den Film interessant, auch wenn seine Story-Entwicklung sich in Effekten verfängt und als Lösung nicht mehr als ein Appell zum Optimismus als bester Zukunftsmacher herauskommt.

Mit Thomas Robinson (der junge Walker), Lochlyn Munro (Onkel Anthony), Judy Greer (Mutter Newton), Pierce Gagnon (Nate).