Mein Mädchen ist ein Postillion
Walter Forster
Jahr: 1958
Länge: 77 min.
Format: 1,37 : 1
in Farbe
Baden-Werrach, 1910. Der philandernde Rudolf Lenz (Prinz Georg von Baden Werrach) wird von der Schauspielerin Ruth Wilbert (Anita Sanden) enttäuscht und sucht als „Leibjäger des Prinzen“ Trost bei dem weiblichen Postillion Christine Görner (Barbara Carlebach). Doch deren Position ist durch die höchstherzoglich verfügte Einführung des Autobusses in Gefahr. Görner wendet sich von Lenz ab. Der wird durch den Tod seines Onkel zum (Großherzog Georg III.). Nun kann er verfügen, daß die Familie (Carlebach) weiter Postkutsche fahren darf, muß aber seiner Liebe zu Görner entsagen.
Zu Beginn bezwingend mit schlichter, aber wirksamer Schwarzwald-Romantik wird die Handlung zunächst durch Gesangseinlagen verlangsamt, bis sie sich in voller Schlichtheit und Standardisiertheit doch abspult. Fad.
Mit Gunther Philipp (Dr. Richard Hebele), Lilli (Alice Kessler), Cilli (Ellen Kessler), Walter Gross (Kuno Loder), Willy Reichert (Jakob); Benno Kusche (Minister von Siesenstein),
Lieder: „Hallala – wenn das Horn im Wald erklingt“, „Dir möchte ich mal im dunklen Wald begegnen“, „In der Heimat zu sein“, „Wir sind der Zeit voraus“, „Wer der Liebe ersten Kuss..“, „JaJa so schön kann unser Leben sein“, „Man kann nicht immer brav sein“, Musik: Willy Mattes, Text Joachim Relin
Baden-Werrach, 1910. The womanising Rudolf Lenz (Prince Georg of Baden-Werrach) is rejected by the actress Ruth Wilbert (Anita Sanden) and, as the ‘Prince’s personal huntsman’, seeks solace with the female postilion Christine Görner (Barbara Carlebach). However, her job is under threat due to the introduction of the bus, decreed by the Grand Duke. Görner turns her back on Lenz. He becomes Grand Duke Georg III following the death of his uncle. He can now decree that the Carlebach family may continue to operate the stagecoach, but must renounce his love for Görner.
Beginning compellingly with simple yet effective Black Forest romanticism, the plot is initially slowed down by vocal interludes, until it ultimately unfolds in all its simplicity and predictability. Dull.