The Gaucho

Regie:
F. Richard Jones
Autor:
Lotta Woods
Idee:
Elton Thomas
Land: USA
Jahr: 1928
Länge: 93 min.
Format: 1,33 : 1
schwarz-weiß

Südamerika. Der Legende nach erschien der kleinen Eve Southern die Jungfrau Maria, als sie ein Lamm retten wollte und dabei fast ums Leben gekommen wäre. Der Ort des Geschehens, jetzt „Die Stadt der Wunder“, wird von den Truppen des Gustav vom Seyffertitz (Ruiz, der Usurpator) eingenommen. Doch dem gesetzlosen Douglas Fairbanks (der Gaucho) aus dem Norden gelingt es, die Herrschaft der Stadt an sich zu reissen. Er will das Gold aus der Kirche der Gläubigen plündern. Doch eine Begegnung mit der jetzt erwachsenen Jungfrau des Schreins, Germaine Greer, ändert ihn. Das hindert ihn nicht, als Gerichtsherr dem Aussätzigen Albert MacQuarrie nahezulegen, sich an einem einsamen Platz umzubringen. Dabei fängt er selbst den schwarzen Tod ein und wird nur durch ein Wunder von Greer gerettet. . Dann aber nimmt ihn Seyffertitz, der die Stadt wieder entsetzen möchte, fest. Er kann aus seiner Zelle entfliehen, ein Stampede befreit die Stadt. Der geläuterte Fairbanks heiratet schliesslich seine Geliebte Lupe Velez, das Mädchen aus den Bergen. Stummfilm.

Kein ganz typischer Fairbanks. Sein Motto „Yesterday was yesterday – today is today – there is no tomorrow unless it is today“ des unbekümmerten Tatmenschen zerbröckelt während des Geschehens, in dem die tödliche Krankheit und übersinnliche Einflüsse eine grosse Rolle spielen. Natürlich ist alles Legende, aber der Filmemacher Fairbanks, von dem die Story ist, scheint mit diesem Film gereift.

Mit Michael Vavitch (Ruiz‘ erster Offizier), Charles Stevens (Nachkommandierender des Gaucho), Nigel de Brulier (Padre), Mary Pickford (die göttliche Jungfrau).