Sieben Heiratschancen

Originaltitel:
Seven Chances
Alternativtitel:
Buster Keaton - Sieben Chancen
Regie:
Buster Keaton
Autor:
Jean Havez
Clyde Bruckman
Joseph Mitchell
Vorlage:
"Seven Chances - a Comedy in Three Acts", 1916, St
Autor Vorlage:
Roi Cooper Megrue
Land: USA
Jahr: 1925
Länge: 57 min.
Format: 1,33 : 1
teilweise in Farbe

Die Immobilienmakler Buster Keaton (James Shannon) und T. Roy Barnes (Billy Meekin) brauchen Geld. Der Anwalt Snitz Edwards stellt Keaton im Country Club ein Testament zu, wonach er 7 Millionen erbt, wenn er vor 19 Uhr an seinen 27. Geburtsag heiratet – und der ist heute. Da Keaton Schwierigkeiten hat, so schnell seine Angebetete Ruh Dwyer (Mary Jones) zu heiraten, setzt sein Partner ein Inserat in die Zeitung, dass Bräute sich bitte an der Broadstreet Kirche einfinden mögen – die ist angesichts des Vermögens, um das es geht, überlaufen. Keaton flüchtet – und endlich klappt in letzter Sekunde die Heirat mit Dwyer. Stummfilm.

Liebe und Kommerz kann zwar auf der Mikroebene auseinandergehalten werden, aber nicht auf der Makroebene.. Diese Idee und die Idee, dass es wesentlich ist, die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt zu haben, können viele Ausprägungen erfahren. Keaton, der stets Getriebene, watet hier sachlich nüchtern durch Katastrophen aller Nuancen. Keinen Meter zu lang. Hatte bei der Premiere Technicolor Zweistreifenfarbe für die Eröffnungssequenz, in der Keaton sich alle Jahreszeiten hindurch nicht traut, Dwyer seine Liebe zu gestehen.

Mit Frankie Raymon (Frau Jones), Jules Cowles (der Bote), Erwin Connelly (Priester), Jean Arthur (Empfangsdame im Country Club)