Meine Frau, die Perle

Regie:
Alwin Elling
Autor:
Erwin Kreker
Franz Rauch
Land: D
Jahr: 1937
Länge: 83 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Rechtsanwalt Ralph Arthur Roberts (Dr.Paul Kessler) streitet sich viel mit seiner Frau Trude Marlen (Edith Kessler) – bis sie, eifersüchtig auch auf seine Klientin, die Schauspielerin Genia Nikolaieva (Rita Martoni), ihre Koffer packt und auszieht. So kann er sich nicht mehr seinem Freund Robert Dorsay (Heinz Petersen) vorstellen. Scheidung. Da jedoch eine Frau im Haushalt fehlt, gibt er Dorsay Vollmacht, eine Hausdame einzustellen. Der stellt Marlen als ‚Frau Müller‘ ein. Marlen, froh, unter einem Vorwand zurückkehren zu können, willigt ein. Dorsays unübersehbare Verliebtheit in Marlen erhöht bei dem verblüfften Roberts wieder das Interesse an seiner Frau, sodaß sich am Ende eine Versöhnung zwischen den beiden ergibt.

Roberts sieht stets so aus, als ob er mit Befremden dem Treiben der anderen folge – das tut auch der Betrachter dieses recht konstruierten Films. Dorsay scheint nicht zu wissen, was er aus der Rolle machen soll – und flüchtet sich in outrierende Verlegenheitskomik.

Mit  Eva Tinschmann (Ediths Mutter), Josefine Dora (Tante Adele), Günther Lüders (Diener Franz), Ursula Herking (Luise, Hausmädchen).

Lieder: „Jeder macht mal einen kleinen Seitensprung“, „Wer mich liebt“ Musik: Will Meisel Text: Hans Fritz Beckmann

Lawyer Ralph Arthur Roberts (Dr. Paul Kessler) argues a lot with his wife Trude Marlen (Edith Kessler) – until she, jealous of his client, the actress Genia Nikolaieva (Rita Martoni), packs her bags and moves out. So he can no longer introduce her to his friend Robert Dorsay (Heinz Petersen). Divorce. However, as there is no woman in the household, he gives Dorsay power of attorney to hire a housekeeper. Dorsay hires Marlen as “Mrs. Müller”. Marlen, happy to be able to return under a pretext, agrees. Dorsay’s obvious infatuation with Marlen rekindles Roberts‘ interest in his wife, so that in the end the two are reconciled.

Roberts always looks as if he is following the goings-on of the others with bewilderment – as does the viewer of this rather artificial film. Dorsay seems not to know what to make of the role – and resorts to exaggerated slapstick comedy.

 

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