Frauenarzt Dr. Bertram
Jahr: 1957
Länge: 85 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß
Der Frauenarzt Willy Birgel (Dr. Bertram), aus Kriegsgefangenschaft zurück, verliebt sich in Antje Geerk (Hilde Bogner). Die wird auch von dem Frauenhelden Dietmar Schönherr (Kurt Losch) begehrt. Geerk wendet sich Birgel zu. Als Schönherrs Mutter Lucie Mannheim (Frau Losch) ihm eröffnet, daß Geerk seine Tochter ist, zieht er sich zurück. Schönherr schwängert die widerwillige Geerk. Birgel will nicht abtreiben. Er nähert sich Winnie Markus (Martina Eichstätter). Geerk erfährt die Wahrheit. Die hofft, in Markus bald auch eine Mutter zu haben.
Zwischen den dramatischen Kern des alten Stückes und den Film wurde ein starker haut gout der 50er Jahre gepackt, der alle Klischees von damals bedienen muß. Das merkt man, weil die Konflikte nicht psychologisch vertieft, sondern an der Oberfläche ausgebreitet werden. Rehfisch schrieb nicht das Drehbuch. Für Birgel Fans, auch wenn der sich in dem Film nicht so wohl zu fühlen scheint…
Mit Helen Vita (Frau Sommerfed), Sonja Ziemann (Kellnerin Nelly), Franz Muxeneder (Hubke).
Gynaecologist Willy Birgel (Dr Bertram), returning from captivity as a prisoner of war, falls in love with Antje Geerk (Hilde Bogner). She is also desired by womaniser Dietmar Schönherr (Kurt Losch). Geerk turns to Birgel. When Schönherr’s mother Lucie Mannheim (Mrs Losch) reveals to him that Geerk is his daughter, he withdraws. Schönherr impregnates the reluctant Geerk. Birgel does not want to make her have an abortion. He approaches Winnie Markus (Martina Eichstätter). Geerk learns the truth. She hopes to soon have a mother in Markus as well.
Between the dramatic core of the old play and the film, a strong 1950s flavour has been packed in, which has to serve all the clichés of that time. This is noticeable because the conflicts are not explored in depth psychologically, but are spread out on the surface. Rehfisch did not write the screenplay. For Birgel fans, even if he doesn’t seem to feel so comfortable in the film…