Das Geheimnis des blauen Zimmers

Regie:
Erich Engels
Autor:
Erich Philippi
Land: D
Jahr: 1932
Länge: 71 min.
Format: 1,37 : 1
schwarz-weiß

Auf dem Schloß ihres Vaters Theodor Loos (Robert v. Hellberg) feiert Else Elster (Irene v. Hellberg) ihren 21. Geburtstag mit ihren Freunden, dem Marineoffizier Hans Adalbert Schlettow (Axel Brinck), dem Journalisten Wolfgang Staudte (Frank Färber) und Peter Wolf (Thomas Brandt). Wolf macht Elster einen Heiratsantrag, den sie ablehnt. Er spricht über den blauen Salon des Schlosses, in dem 20 Jahre zuvor des Schlossherrn Schwester, ein Freund und ein Kriminalbeamter rätselhaft ums Leben kamen. Wolf will in diesem seitdem ungenutzten Zimmer übernachten und nimmt den beiden anderen das Versprechen ab, es ihm in den folgenden Nächten gleichzutun. Wolf verschwindet in der Nacht, Färber wird in der darauffolgenden Nacht erschossen, Schlettow löst eine Nacht später das Geheimnis: Wolf hat sich durch einen Geheimgang abgesetzt und Staudte ermordet, den er für einen Rivalen bei Elster hielt. Nebenbei stellt sich heraus, dass Loos nur der Adoptivvater von Elster ist.

Altmodischer klassischer Kriminalfilm, mit einem Hauch Viktorianismus und einer Überdosis Dialogen, aber schauspielerisch in Ordnung. Remake: „Freitag der 13.“ vom gleichen Regisseur, 1944.

Mit Oskar Sima (Kriminalkommissar Schuster), Gerhard Dammann (Krüger, Kriminalbeanter), Paul Henckels (Paul, Diener), Betty Bird (Betty, Zofe), Reinhold Bernt (Max, Chauffeur).

Lied: „Du bist die Sehnsucht, die ich im Herzen trage“, Musik: Heinz Letton Text: Arnold Lippschütz.